Anwendung
Umweltförderung
Wie Förderprogramme für umweltfreundliche Produkte gezielter die Haushalte erreichen, die ohne Zuschuss nicht kaufen würden.

Weniger Mitnahme
Mittel gehen seltener an Haushalte, die ohnehin gekauft hätten
Wartezeit als Filter
ohne Einkommen oder Absichten prüfen zu müssen
Mehr Wirkung
je eingesetztem Euro bei gleichem Budget
Ausgangslage
Das Problem
Bund, Länder und Kommunen fördern Lastenräder, E-Bikes, Elektroautos oder energetische Sanierungen. Ein Teil der Mittel geht an Haushalte, die auch ohne Zuschuss gekauft hätten, und verdrängt jene, die nur mit Förderung kaufen.
Ansatz
Die Lösung
Wer ohnehin kaufen will, ist meist ungeduldiger und wartet ungern auf die Bewilligung. Eine längere Zeit zwischen Antrag und Auszahlung lenkt die Mittel deshalb zu den Haushalten, deren Kauf tatsächlich von der Förderung abhängt.
Der Ansatz
- Antrag stellen. Haushalte beantragen die Förderung wie bisher.
- Wartezeit festlegen. Zwischen Antrag und Auszahlung liegt eine Wartezeit; eine einheitliche Wartezeit-Auktion legt sie so fest, dass möglichst viele Haushalte erreicht werden, die nur mit Förderung kaufen.
- Selbstauswahl. Wer ohnehin kaufen will, kauft oft sofort ohne Zuschuss. Die Mittel bleiben für die Haushalte, für die sie den Ausschlag geben.
Projekt
2023–2024
Ungeduld nutzen für bessere Umweltförderprogramme
Untersuchung von Verfahren, die die Ungeduld von Haushalten nutzen, um Förderprogramme zielgenauer zu machen.
Materialien
Policy Brief
Tapping into People’s Impatience for Better Environmental Subsidies
Wie Wartezeiten die Effizienz von Förderprogrammen erhöhen.
Fachartikel
Mit Ungeduld zu besseren Subventionen für umweltfreundliche Produkte
Der Ansatz für die deutsche Förderpraxis.
Publikationen
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Gern bespreche ich, wie sich Wartezeiten und Auswahlregeln für Ihr Programm gestalten lassen.